Serious Games

PLAYING ARCHIVE

24 Stunden lang wird die Dieselhalle zum Gründungsort eines Archivs, das künstlerische Perspektiven auf unterschiedlichste Männlichkeitsbilder versammelt. Die serious Gamer*innen und Archivar*innen arrangieren ihre Kunst, machen Gruppensport, streiten sich anhand verschiedener Kriterien über den Wert ihrer Beiträge, blamieren sich und grillen Wurst, schauen Fernsehen, spielen Livesets, treten als Minotauren, Hotdogs oder Wrestler*innen auf und dabei kann ihnen rund um die Uhr zugeschaut werden.

Mi., 26.05. 22 Uhr bis Do., 27.05. 22 Uhr


STAGING ARCHIVE

Der zuvor begründete Archivierungsraum wird für Publikum geöffnet: In Kleingruppen können Festivalbesucher*innen am Freitag und Samstag die entstandene Sammlung zu Männlichkeiten begehen und stoßen dabei auf Fundstücke der vergangenen Tage. Zwischen Schleimresten in der Badewanne und Sportpokalen im Regal bewegen sich Körper zärtlich auf Leinwänden, melden sich Vaterfiguren zu Wort, lehnen monströse Gemälde an der Wand.

Fr., 28.05. und Sa., 29.05. jeweils zwischen 12 und 22 Uhr Tickets und Anmeldung unter http://transeuropa-festival.de/2021/tickets/

Disclaimer

In diesem Projekt haben sich alle Beteiligten mit dem Thema Männlichkeiten und Archiv auseinandergesetzt. In dieser inhaltlichen Auseinandersetzung arbeiteten die Beteiligten überwiegend autonom. In Bezug auf Diskriminierungsformen fanden eigenverantwortliche und unbegleitete Reflexionen statt. Dieser Prozess wird im Endprodukt sichtbar.

In den gestreamten 24 Stunden wird es Momente von Nacktheit und Reenactments von gewaltvollen Vorgängen und gewaltvoller Sprache, sowie eine Auseinandersetzung mit Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit geben. Da das Team ausschließlich weiß ist und die Auseinandersetzung mit internalisierten Rassismen stattfindet, können dementsprechend auch Bilder und Themen verhandelt und reproduziert werden. An manchen Stellen des Live-Streams können Stroboskop-ähnliche Lichteffekte auftreten.

Einige Momente sind inszeniert und geprobt, andere improvisiert. Die Performenden agieren dabei auf Grundlage vorab ausgehandelter und verabredeter Spielregeln. Dieser Raum, in den wir euch hiermit einladen möchten, ist kein safer space.

Alle Projektbeteiligten werden jeden Tag auf Covid-19 getestet und agieren auf Grundlage eines für die Dieselhalle entwickelten Hygienekonzeptes.

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Projektbeteiligte

Alica Bonauer, Carina Kluge, Carlotta von Haebler, Daria Bertram, David Edwards, Kathinka Schröder, Leonidas Kosmidis, Marlene Helling , Melissa Köhler, Moritz Brunken, Nadja Sühnel, Natasha Tarko, Pedro Moraes, Robert Bohne, soft crush (Anne Schmidt, Jona Aulepp, Jule Waizenegger, Luisa Marschewski, Tabea Gesche, Toni Lind), Simon Vorgrimmler, Thomas Schmale


Dieses Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung der Sparkasse für die Region Hildesheim, den Landschaftsverband Hildesheim e.V., die Friedrich Weinhagen Stiftung, das Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen und das Institut für Theater, Medien und Populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim.

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